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Ausrüstung fürs Fliegenfischen auf Meerforelle

Fliegenfischen auf Meerforelle – Welche Ausrüstung brauche ich?

Wer mit der Fliegenrute auf Meerforelle fischen möchte, steht gerade am Anfang schnell vor einer ganzen Reihe von Fragen: Welche Rutenklasse brauche ich? Welche Schnur passt dazu? Wie lang sollte das Vorfach sein? Welche Wathose ist sinnvoll – und welche Fliegen gehören in die Box?

Die gute Nachricht: Für den Einstieg ins Fliegenfischen auf Meerforelle braucht es weniger Ausrüstung, als man zunächst denkt. Viel wichtiger als eine möglichst umfangreiche Ausstattung ist, dass die einzelnen Komponenten gut zueinander passen.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir, was du für einen erfolgreichen Tag an der Küste wirklich brauchst und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Unsere Erfahrung mit Vision Fly Fishing

Wir sind Vision Fly Fishing Händler und führen eine große Auswahl an Produkten der bekannten skandinavischen Fliegenfischen-Marke. Von Ruten und Rollen über Fliegenschnüre bis hin zu Wathosen, Watschuhen und weiterer Ausrüstung bietet Vision ein sehr umfangreiches Sortiment für Fliegenfischer.

Wir fischen selbst seit vielen Jahren mit Ausrüstung von Vision und waren damit immer sehr zufrieden. Gerade für die Küstenfischerei auf Meerforelle halten wir viele Produkte von Vision qualitativ für mit das Beste, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Deshalb wirst du in diesem Ratgeber an verschiedenen Stellen Empfehlungen für Produkte von Vision finden.

Das bedeutet aber nicht, dass ausschließlich Vision infrage kommt. Wir führen und empfehlen auch Produkte anderer Hersteller, wenn wir von ihnen überzeugt sind oder sie für einen bestimmten Einsatzzweck die bessere Wahl darstellen.

Unsere Empfehlungen richten sich deshalb nicht allein nach der Marke, sondern danach, welche Ausrüstung wir aus eigener Erfahrung für die jeweilige Situation empfehlen können.

1. Watbekleidung – trocken, warm und sicher an der Küste

Wer mehrere Stunden im Wasser steht, merkt schnell, wie wichtig vernünftige Watbekleidung ist. Gerade an der Ostseeküste können Wind und kaltes Wasser selbst an vermeintlich milden Tagen dafür sorgen, dass man schnell auskühlt.

Wathose

Eine atmungsaktive Wathose ist für die Küstenfischerei in den meisten Situationen die beste Wahl. Sie lässt sich praktisch das ganze Jahr über tragen und kann je nach Temperatur mit unterschiedlichen Kleidungsschichten kombiniert werden.

Im Sommer genügt darunter häufig leichte Funktionsbekleidung. In den kalten Monaten sorgt eine gute Fleece- oder Isolationsschicht für die nötige Wärme.

Bei einer Wathose lohnt es sich, auf Qualität und eine gute Passform zu achten. Schließlich soll sie nicht nur trocken halten, sondern auch längere Märsche und viele Stunden im Wasser mitmachen.

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Watschuhe

Bei Watschuhen spielen neben dem Tragekomfort vor allem Halt und Stabilität eine wichtige Rolle.

An der Küste trifft man auf sehr unterschiedliche Untergründe: Sand, Steine, Muscheln, Seegras und teilweise glatte oder schlammige Bereiche.

Ob Filz- oder Gummisohle bevorzugt wird, ist teilweise Geschmackssache. Wir bevorzugen robuste Gummisohlen, die auch auf längeren Wegen abseits des Wassers angenehm zu tragen sind.

→ Unsere empfohlenen Watschuhe für die Küste ansehen

Kleidung unter der Wathose

Gerade in der kalten Jahreszeit ist das Zwiebelprinzip sinnvoll.

Eine mögliche Kombination:

  • atmungsaktive Funktionsunterwäsche
  • wärmende Fleece- oder Isolationsschicht
  • atmungsaktive Wathose

Dazu kommen je nach Wetter Mütze, Handschuhe und eine gute Watjacke.

Wichtig ist vor allem, dass die Kleidung warm hält, ohne unnötig Feuchtigkeit zu speichern.

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Watjacke oder Weste

Eine Watjacke schützt vor Wind und Regen und bietet gleichzeitig Platz für Fliegenboxen, Vorfachmaterial und Werkzeug.

Bei warmem und trockenem Wetter kann alternativ eine leichte Watweste oder ein anderes Tragesystem angenehm sein.

Welche Variante besser passt, hängt letztlich von Wetter, Jahreszeit und den eigenen Vorlieben ab.

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Polarisationsbrille – nicht nur zum besseren Sehen

Eine Brille gehört für uns beim Fliegenfischen zur grundlegenden Sicherheitsausrüstung.

Wind und unerwartete Böen gehören an der Küste dazu. Eine Fliege kann dadurch schneller in Richtung Kopf oder Gesicht gelangen, als einem lieb ist. Eine Brille schützt dabei insbesondere die Augen.

Eine Polarisationsbrille hat zusätzlich einen entscheidenden Vorteil: Sie reduziert störende Reflexionen auf der Wasseroberfläche.

Dadurch lassen sich Strukturen, Steine und teilweise sogar folgende oder stehende Fische wesentlich besser erkennen.

Unser Rat: Beim Fliegenfischen immer eine Brille tragen.

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2. Die richtige Fliegenrute für Meerforelle

Für die klassische Küstenfischerei auf Meerforelle haben sich Ruten um 9 Fuß Länge in den Klassen #6 bis #8 bewährt.

Eine 9-Fuß-Rute der Klasse #7 ist dabei ein sehr vielseitiger Ausgangspunkt und unsere Empfehlung für Einsteiger des Fliegenfischens an der Küste.

Sie bietet genügend Kraft für windige Tage und größere Fliegen, lässt aber gleichzeitig noch eine angenehme und feinfühlige Fischerei zu.

Eine Rute der Klasse #6 ist besonders interessant für Angler, die bereits über etwas Wurferfahrung verfügen und in der Lage sind, die leichtere Klasse auch bei etwas mehr Wind noch gut zu fischen. Bei ruhigem Wetter ist eine #6 für uns eine echte Genießer-Klasse: Das leichtere Gerät ermöglicht eine sehr angenehme und feinfühlige Fischerei auf Meerforelle.

Gleichzeitig ist die Klasse #6 vielseitig einsetzbar. Sie eignet sich nicht nur für die Küste, sondern ist auch für die Fischerei am Put-&-Take-Forellensee eine interessante Wahl. Wer sowohl an der Küste als auch am Forellensee mit der Fliegenrute unterwegs sein möchte, bekommt mit einer #6 daher ein sehr vielseitiges Setup.

Eine Rute der Klasse #8 bietet zusätzliche Reserven bei starkem Wind oder größeren und schwereren Fliegen. Sie kann ebenfalls für Einsteiger sehr empfehlenswert sein, wenn die Rute gleichzeitig auch zum Fliegenfischen auf Hecht eingesetzt werden soll und man nicht direkt in eine zweite Rute investieren möchte. Damit erhält man ein kräftigeres und vielseitiges Setup, das sowohl an der Küste auf Meerforelle als auch für die Hechtfischerei eingesetzt werden kann.

Entscheidend ist letztlich nicht nur die aufgedruckte Schnurklasse, sondern vor allem, dass Rute und Fliegenschnur gut miteinander harmonieren.

→ Unsere empfohlenen Fliegenruten für Meerforelle ansehen

3. Die Fliegenrolle

Bei der Auswahl der Rolle stehen für die Meerforellenfischerei vor allem Zuverlässigkeit und Salzwassertauglichkeit im Vordergrund.

Wichtig sind:

  • eine sauber arbeitende Bremse
  • ausreichendes Fassungsvermögen
  • robuste Verarbeitung
  • möglichst gute Salzwasserbeständigkeit

Die Rolle muss nicht das teuerste Teil deiner Ausrüstung sein. Sie sollte aber zuverlässig funktionieren – insbesondere dann, wenn tatsächlich einmal eine größere Meerforelle Schnur nimmt.

Praktisch sind außerdem Ersatzspulen. So können beispielsweise unterschiedliche Fliegenschnüre vorbereitet und bei Bedarf schnell gewechselt werden.

→ Passende Fliegenrollen für die Küstenfischerei ansehen

4. Welche Fliegenschnur für die Küste?

Die Fliegenschnur hat einen enormen Einfluss darauf, wie angenehm sich eine Rute werfen lässt. Gleichzeitig bestimmt sie mit, in welcher Tiefe wir unsere Fliege präsentieren können.

Für die Meerforellenfischerei an der Küste kommen hauptsächlich folgende Varianten zum Einsatz:

Floating

Eine Floating-Schnur schwimmt vollständig auf der Wasseroberfläche und ist für die Meerforellenfischerei wesentlich vielseitiger, als man zunächst vielleicht vermutet.

Gerade Einsteigern empfehlen wir eine Floating- oder Slow-Intermediate-Schnur. Eine schwimmende bzw. nur sehr langsam sinkende Schnur lässt sich leichter aus dem Wasser heben und erleichtert dadurch das erneute Werfen.

Hinzu kommt, dass wir auf Meerforelle häufig über Blasentangfeldern oder in sehr flachem Wasser fischen. Hier ist es wichtig, die Fliege nicht unnötig tief anzubieten und ständig Pflanzen oder Grundkontakt zu bekommen. Meerforellen orientieren sich bei der Jagd zudem häufig nach oben, sodass eine hoch geführte Fliege keineswegs ein Nachteil sein muss.

Eine Floating-Schnur ist außerdem die richtige Wahl, wenn mit Schaumstofffliegen oder Trockenfliegen gefischt werden soll. Gerade in der warmen Jahreszeit kann diese Fischerei ausgesprochen spannend sein.

Auch für die Dämmerungs- und Nachtfischerei ist die Floating-Schnur für uns eine sehr gute Wahl. Meerforellen ziehen in der Dunkelheit häufig sehr weit nach oben und jagen unmittelbar unter oder sogar direkt an der Wasseroberfläche. Die Fliege kann mit einer schwimmenden Schnur genau in diesem Bereich kontrolliert angeboten werden.

Slow Intermediate

Eine Slow-Intermediate-Schnur sinkt nur sehr langsam und ist deshalb für uns eine der vielseitigsten Schnüre für die Küstenfischerei.

Auch sie eignet sich hervorragend für Einsteiger, weil sie sich im Vergleich zu schneller sinkenden Schnüren noch relativ leicht aus dem Wasser heben lässt. Gleichzeitig bringt sie die Fliege etwas unter die Oberfläche, ohne sie zu schnell in Richtung Grund zu ziehen.

Besonders interessant ist eine Slow Intermediate im Sommer während der Fischerei am Tag. Bei hellen Bedingungen halten sich die Meerforellen häufig etwas tiefer auf. Mit der langsam sinkenden Schnur lässt sich die Fliege dann tief genug anbieten, ohne gleich auf eine deutlich schneller sinkende Schnur wechseln zu müssen.

Damit ist die Slow Intermediate ein sehr guter Kompromiss zwischen einer vollständig schwimmenden und einer stärker sinkenden Schnur.

Intermediate

Eine Intermediate-Schnur sinkt schneller als eine Slow Intermediate und bringt die Fliege entsprechend zügiger unter die Wasseroberfläche.

Sie kann eine gute Wahl sein, wenn wir in tieferem Wasser fischen und die Fliege gezielt etwas weiter unten anbieten möchten.

Gerade an Plätzen, an denen das Wasser unmittelbar vor uns tiefer wird oder die Fische nicht im oberflächennahen Bereich unterwegs sind, kann eine Intermediate ihre Vorteile ausspielen.

Sinkende Schnüre

Sinkende Fliegenschnüre kommen zum Einsatz, wenn die Fliege gezielt deutlich tiefer angeboten werden soll.

An der Küste benötigen wir sie bei der normalen Watfischerei vergleichsweise selten. Interessant werden sie vor allem an extrem tiefen Abbruchskanten, an denen die Meerforellen deutlich unterhalb des oberflächennahen Bereichs stehen.

Häufiger werden sinkende Schnüre beim Fliegenfischen vom Bellyboat oder Boot eingesetzt. Dort können tiefere Bereiche gezielt befischt und die Fliegen kontrolliert in der gewünschten Tiefe präsentiert werden.

Hinweis zur Schnurklasse bei Vision

Wenn du eine Vision Fliegenrute fischt, kannst du dich bei der Wahl der Fliegenschnur grundsätzlich an der angegebenen Schnurklasse orientieren. Eine Vision Rute der Klasse #6 wird mit einer Schnur der Klasse #6, eine Rute der Klasse #7 mit einer Schnur der Klasse #7 und eine Rute der Klasse #8 mit einer Schnur der Klasse #8 kombiniert.

Du musst bei Vision also nicht automatisch eine Schnurklasse höher wählen, wie es bei Ruten anderer Hersteller bzw. bestimmten Ruten-Schnur-Kombinationen teilweise gemacht wird.

Das macht die Zusammenstellung gerade für Einsteiger angenehm einfach: Steht auf deiner Vision Rute #7, wählst du auch die passende Vision Schnur in #7.

Wichtig bleibt natürlich, dass die jeweilige Schnur vom Einsatzzweck und ihrer Charakteristik zur Rute und zur geplanten Fischerei passt.

Unsere Empfehlung für Einsteiger

Wer seine erste Fliegenschnur für die Meerforellenfischerei an der Küste kauft, dem empfehlen wir in den meisten Fällen eine Floating- oder Slow-Intermediate-Schnur.

Beide Varianten decken einen sehr großen Teil der typischen Küstenfischerei ab und erleichtern gleichzeitig das Werfen, weil sich die Schnur vergleichsweise einfach wieder aus dem Wasser heben lässt.

Welche der beiden Varianten besser passt, hängt davon ab, wie und wo hauptsächlich gefischt werden soll. Wer sehr flach, über Blasentang, nachts oder mit Schaumstoff- und Trockenfliegen fischt, ist mit einer Floating-Schnur sehr gut aufgestellt. Wer die Fliege etwas tiefer anbieten und trotzdem eine sehr vielseitige Schnur haben möchte, findet in einer Slow Intermediate eine hervorragende Alternative.

Mindestens genauso wichtig wie die Sinkrate ist jedoch die Abstimmung der Schnur auf die verwendete Rute.

→ Unsere empfohlenen Fliegenschnüre für die Küste ansehen

5. Vorfach und Tippet

Zwischen Fliegenschnur und Fliege befindet sich ein verjüngtes Vorfach.

Als guter Ausgangspunkt für die Küste eignet sich ein Vorfach von ungefähr 9 Fuß bzw. 2,70 Metern.

Bei klarem Wasser, wenig Wind und vorsichtigen Fischen kann ein längeres Vorfach sinnvoll sein. Bei starkem Wind oder größeren Fliegen kann dagegen ein etwas kürzeres Setup angenehmer zu werfen sein.

An die Spitze des verjüngten Vorfachs kann zusätzlich ein Stück Tippet geknotet werden.

Das hat zwei Vorteile:

  1. Das eigentliche Vorfach wird beim Wechseln der Fliege nicht ständig kürzer.
  2. Durch unterschiedliche Tippet-Stärken lässt sich das Setup schnell anpassen.

Eine praktische Möglichkeit ist, Vorfach und Tippet mit einem kleinen Pitzenbauerring miteinander zu verbinden. Gerade für Einsteiger kann das sehr angenehm sein, weil sich das Tippet einfach an den Ring anknoten lässt und die Verbindung unkompliziert erneuert werden kann.

Ein weiterer Vorteil ist der geringere Schnurverlust. Gerade am Anfang passiert es beim Werfen gelegentlich, dass sich ein Knoten im Vorfach oder Tippet bildet oder das Tippet ausgetauscht werden muss. Durch den Pitzenbauerring bleibt das eigentliche verjüngte Vorfach weitgehend erhalten. Das Tippet-Material unterhalb des Rings kann einfach abgeschnitten und durch ein neues Stück ersetzt werden, ohne dass das Vorfach bei jedem Wechsel weiter gekürzt wird.

So kann ein gutes verjüngtes Vorfach deutlich länger verwendet werden.

Für die typische Meerforellenfischerei werden häufig Durchmesser im Bereich von ungefähr 0,25 bis 0,30 mm verwendet. Welche Stärke sinnvoll ist, hängt unter anderem von Fliegengröße, Bedingungen und Material ab.

Fluorocarbon wird dabei gerne als Tippetmaterial verwendet, ist aber nicht zwingend für jede Situation erforderlich.

→ Passende Vorfächer für Meerforelle ansehen

→ Unser Tippet- und Vorfachmaterial ansehen

6. Schnurkorb – an der Küste fast unverzichtbar

Wer beim Waten seine eingestrippte Fliegenschnur einfach ins Wasser legt, wird spätestens bei Wellen und Strömung feststellen, wie schnell daraus ein kleines Chaos entstehen kann.

Ein Schnurkorb hält die lose Schnur kontrolliert und verhindert, dass sie von Wellen mitgenommen wird oder sich zwischen Steinen, Muscheln und Seegras verfängt.

Dadurch lassen sich Würfe wesentlich kontrollierter und reproduzierbarer ausführen.

Für uns gehört ein Schnurkorb deshalb zur grundlegenden Ausrüstung für das Fliegenfischen an der Küste.

→ Unsere empfohlenen Schnurkörbe ansehen

Wenn du dir verschiedene Schnurkörbe noch einmal ausführlicher ansehen möchtest, findest du in unserem YouTube-Video eine größere Vorstellung und weitere Informationen zu unterschiedlichen Modellen:

▶ Unsere Schnurkorb-Vorstellung auf YouTube ansehen

7. Welche Meerforellenfliegen brauche ich?

Jetzt kommen wir zum wahrscheinlich spannendsten Teil.

Es gibt nicht die eine Meerforellenfliege, die unter allen Bedingungen am besten funktioniert.

Welche Fliege wir auswählen, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Jahreszeit
  • Wassertemperatur
  • Wassertrübung
  • Lichtverhältnissen
  • Tageszeit
  • Beutetieren
  • Wind und Wellen
  • Einholgeschwindigkeit

Auch Größe, Silhouette und Farbe der Fliege spielen eine wichtige Rolle.

Bei klarem Wasser und ruhigen Bedingungen können beispielsweise kleinere und natürlichere Muster interessant sein. Bei trüberem Wasser oder schlechten Lichtverhältnissen dürfen Fliegen häufig auffälliger sein und einen stärkeren Reiz erzeugen.

Deshalb findest du bei unseren Out for Trout Meerforellenfliegen zu vielen Mustern Hinweise dazu, für welche Bedingungen sie sich besonders eignen.

→ Unsere Meerforellenfliegen entdecken

Für einen unkomplizierten Einstieg haben wir verschiedene Meerforellen-Fliegensets zusammengestellt. Damit möchten wir dir die Auswahl erleichtern und für unterschiedliche Jahreszeiten, Bedingungen und Angelmethoden eine passende Zusammenstellung anbieten.

Unsere Fliegensets nach Jahreszeit

Unsere vier Jahreszeiten-Sets sind so zusammengestellt, dass sie grob die unterschiedlichen Bedingungen abdecken, die dich in der jeweiligen Jahreszeit an der Küste erwarten können:

  • Fliegenset Frühjahr – eine Auswahl passender Meerforellenfliegen für die typischen Bedingungen im Frühjahr.
  • Fliegenset Sommer – zusammengestellt für die besonderen Bedingungen der warmen Jahreszeit.
  • Fliegenset Herbst – eine Auswahl bewährter Muster für die Meerforellenfischerei im Herbst.
  • Fliegenset Winter – passende Muster für kaltes Wasser und die typischen Bedingungen der Winterfischerei.

Fliegensets für bestimmte Bedingungen

Zusätzlich zu unseren Jahreszeiten-Sets haben wir Fliegen gezielt für bestimmte Situationen an der Küste zusammengestellt:

Fliegensets für andere Angelmethoden

Nicht jeder fischt ausschließlich mit der Fliegenrute auf Meerforelle. Deshalb bieten wir auch passende Zusammenstellungen für zwei weitere beliebte Methoden an:

Damit kannst du entweder gezielt ein Set für deine bevorzugte Jahreszeit, für bestimmte Bedingungen oder für deine jeweilige Angelmethodik auswählen.

→ Alle Meerforellen-Fliegensets ansehen

8. Die Fliegenbox

Eine gute Fliegenbox sollte vor allem praktisch sein.

Wichtig sind:

  • ausreichend Platz
  • sicherer Halt der Fliegen
  • schnelle Übersicht
  • robuste Konstruktion
  • möglichst guter Schutz vor Feuchtigkeit

Nach einem Tag am Salzwasser sollten verwendete Fliegen möglichst mit Süßwasser abgespült und anschließend vollständig getrocknet werden, bevor sie wieder dauerhaft in der Box verschwinden.

Das erhöht die Lebensdauer von Haken und Bindematerialien deutlich.

→ Unsere Fliegenboxen für die Küste ansehen

9. Der Kescher

Auch beim Watfischen sollte ein geeigneter Kescher griffbereit sein.

Das Netz sollte groß und tief genug sein, um auch eine bessere Meerforelle sicher aufnehmen zu können.

Wir bevorzugen gummierte oder gummibeschichtete Netze. Sie nehmen weniger Wasser auf, Haken verfangen sich meist weniger stark und sie sind bei einem Fisch, der zurückgesetzt werden soll, eine gute Wahl.

Praktisch ist die Befestigung über einen Keschermagneten am Rücken oder an der Watjacke. So bleibt der Kescher beim Fischen aus dem Weg und ist trotzdem schnell erreichbar.

Außerdem sollte an der Küste immer ein Maßband griffbereit sein. So lässt sich nach dem Fang schnell und zuverlässig überprüfen, ob eine Meerforelle die für eine Entnahme erforderliche Größe besitzt. Informiere dich dabei immer über die aktuell geltenden Mindestmaße, Schonzeiten und weiteren Bestimmungen für dein jeweiliges Angelgebiet.

→ Unsere empfohlenen Meerforellen-Kescher ansehen

→ Vision Keschermagnet ansehen

→ Vision Taschen-Maßband ansehen

10. Nützliches Zubehör

Man braucht an der Küste nicht unendlich viel Zubehör. Einige kleine Helfer machen den Angeltag aber deutlich angenehmer.

Dazu gehören beispielsweise:

Wichtig ist vor allem, dass häufig benötigte Gegenstände schnell erreichbar sind. Eine Ausziehrolle mit Karabiner ist dafür besonders praktisch: Kleine Werkzeuge wie Nipper oder Lösezange können sicher an der Watjacke oder Weste befestigt werden und bleiben trotzdem jederzeit griffbereit.

Wer gerade bauchtief im Wasser steht, möchte nicht wegen jeder Kleinigkeit zurück zum Rucksack an den Strand laufen.

Was brauche ich wirklich für den Einstieg?

Wenn du gerade mit dem Fliegenfischen auf Meerforelle beginnen möchtest, brauchst du keine riesige Ausrüstungssammlung.

Für den Anfang reichen im Wesentlichen:

  • eine gut abgestimmte Fliegenrute mit Rolle und Schnur
  • Vorfach und Tippet
  • eine kleine Auswahl passender Meerforellenfliegen
  • Fliegenbox
  • Schnurkorb
  • Wathose und Watschuhe
  • wettergerechte Kleidung
  • Polarisations- bzw. Schutzbrille
  • Kescher
  • Lösezange und Schnur-Clipper
  • Maßband
  • Priest, wenn ein Fisch entnommen werden soll
  • ein scharfes Messer zum Ausbluten eines entnommenen Fisches

Wichtiger als möglichst viel Ausrüstung ist ein Setup, das zu dir und deiner Fischerei passt.

Gerade bei Rute und Schnur lohnt es sich deshalb, nicht einfach einzelne Komponenten nach Preis oder technischen Daten auszuwählen, sondern auf eine sinnvolle Abstimmung zu achten.

Du bist dir bei deiner Ausrüstung noch unsicher?

Wenn du nicht weißt, welche Rutenklasse, Schnur oder Fliegen zu deiner Fischerei passen, helfen wir dir gerne bei der Auswahl.

Schreib uns einfach und erzähl kurz, wo und wie du auf Meerforelle fischen möchtest. Dann können wir dir eine passende Kombination empfehlen.

Persönliche Beratung von Mattis: info@outfortrout.de

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